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Mythos: Eier erhöhen den Cholesterinspiegel?!

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Eier gelten als Lebensmittel mit viel Cholesterin. Da der Körper aber einen Großteil des Cholesterins selbst produziert, ist die Aufnahme über die Nahrung zweitrangig.

Viele Menschen streichen Eier vom Speiseplan - aus Angst vor Cholesterin. Aber macht das wirklich einen Unterschied? Die Antwort überrascht: Früher hat man gedacht, dass der hohe Cholesteringehalt der Eier schädlich für den Menschen ist und den Cholesterinspiegel erhöht. Heute jedoch weiß man, dass die maximale Cholesterinaufnahme im Darm begrenzt ist.

Warum spielt das Frühstücksei kaum eine Rolle?

Über die Nahrung nimmt man pro Tag nur ca. 200 bis 400 mg Cholesterin auf. Der Körper produziert täglich 1000 bis 2000 Milligramm Cholesterin selbst. Die Aufnahmekapazitäten des Darms sind begrenzt: Der Darm kann nur maximal 500 Milligramm pro Tag aufnehmen, unabhängig davon, wie viel Cholesterin im Essen steckt. Der Rest wird gleich wieder ausgeschieden.

Kurz gesagt: Bei den meisten Menschen reguliert der Körper das von ganz allein – das tägliche Frühstücksei ist daher für Gesunde meist völlig unbedenklich.

Was ist Cholesterin eigentlich?

Cholesterin ist ein körpereigener Stoff und lebensnotwendig. Es ist Bestandteil unserer Zellmembranen und damit ein wichtiger Baustein für alle Zellen. Der Körper braucht es außerdem, um Gallensäure für Verdauung, Hormone oder Vitamin D herzustellen.

Wann wird Cholesterin zum Problem?

Nicht das Cholesterin im Essen ist gefährlich, sondern ein dauerhaft zu hoher Spiegel im Blut. Hier kommt es auf das Verhältnis an: Das sogenannte „schlechte“ Cholesterin (LDL) kann sich in den Gefäßwänden ablagern und zu Verengungen führen – was im schlimmsten Fall einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslöst. Das „gute“ Cholesterin (HDL) sammelt überschüssiges Cholesterin ein und transportiert es zurück zur Leber.

Was bedeutet das für mich persönlich?

Ob Ihr Cholesterinspiegel im Gleichgewicht ist, hängt viel weniger vom Cholesterin im Essen ab, als die meisten denken. Sehr häufig ist ein hoher Spiegel schlicht erblich bedingt. Allerdings hinterlässt auch unser Lebensstil Spuren in den Blutwerten: Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, aber auch eine Ernährung mit zu vielen ungesunden, gesättigten Fetten können das „schlechte“ Cholesterin nach oben treiben.

Was kann ich tun?

Ist Ihr Cholesterinspiegel erhöht, wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen zunächst raten, Ihre Ernährung und Ihren Lebensstil umzustellen. Oft reicht dies aber nicht aus, denn auch die Genetik spielt eine Rolle.

Wissen Sie, wie es um Ihre Cholesterinwerte steht?

Cholesterin spielt eine Hauptrolle in unserem Fettstoffwechsel. Sind die Werte dauerhaft zu hoch, spricht man von einer Fettstoffwechselstörung – und genau hier unterstützt Sie das TheraKey Onlineportal. Im TheraKey Fettstoffwechselstörung finden Sie alle Informationen rund um Cholesterin, Bewegung, Lebensstil und Therapie — kostenlos und verständlich aufbereitet.

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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihre persönlichen Cholesterinwerte und die für Sie geeignete Therapie.

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