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Mythos: Cholesterin gibt es nicht?!

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Cholesterin ist ein lebenswichtiger Baustein für unsere Zellen. Wer hohes Cholesterin als bloße Erfindung abtut, verkennt die eindeutige medizinische Studienlage.

Immer wieder liest man: Cholesterin sei eine Erfindung, die Warnungen seien übertrieben, die Medizin irre sich. Was ist da wirklich dran?

Der Zusammenhang zwischen hohen Cholesterinwerten und Herzerkrankungen ist wissenschaftlich belegt. Das ist seit Jahrzehnten bekannt und unumstritten. Ernährungsumstellungen oder die Einnahme von Medikamenten haben gezeigt: Eine ausreichende Senkung der Cholesterinwerte ist mit einem Rückgang von Herzinfarkten und Schlaganfällen verbunden. Bei Menschen mit einem sehr hohen Risiko für Herzerkrankungen ist diese Senkung auch mit einem Rückgang der Sterblichkeit verbunden.

Cholesterin ist nicht nur real - es ist lebensnotwendig. Erst wenn es aus dem Gleichgewicht gerät, wird es gefährlich.

Was ist Cholesterin eigentlich?

Cholesterin ist ein körpereigener Stoff und lebensnotwendig. Es ist Bestandteil unserer Zellmembranen und damit ein wichtiger Baustein für alle Zellen. Der Körper braucht es außerdem, um Gallensäure für Verdauung, Hormone oder Vitamin D herzustellen. Bei einem niedrigen Cholesterinspiegel im Blut sind die Körperzellen in der Lage, ihr eigenes Cholesterin zu produzieren. Zu viel Cholesterin ist allerdings schädlich.

Was passiert, wenn zu viel Cholesterin im Blut ist?

Zirkuliert zu viel Cholesterin im Körper, kann es sich in den Gefäßwänden absetzen. Der Körper reagiert darauf mit einer Entzündung. Es entstehen Ablagerungen - sogenannte Plaques -, die das Gefäß verengen. Eine fortschreitende Gefäßverkalkung (Atherosklerose) ist gefährlich: Schlimmstenfalls werden die Plaques so dick, dass sie das Gefäß komplett verschließen. Solch ein vollständiger Verschluss kann dann einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bedeuten.

Die gute Nachricht

Eine effektive Therapie kann dazu führen, dass die Ablagerungen nicht weiterwachsen und sich die Gefäßwand stabilisiert. Im besten Fall können sich die Ablagerungen sogar zum Teil wieder zurückbilden.

Was sagt die Wissenschaft?

Die Verbindung zwischen erhöhten Cholesterinwerten und Herzerkrankungen ist durch große Studien seit Jahrzehnten eindeutig belegt und von allen relevanten Fachgesellschaften anerkannt - darunter die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, die European Society of Cardiology und die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen (Lipid-Liga).
Quelle: Stellungnahme Prof. Weizel, DGFF Lipid-Liga - lipid-liga.de

Was kann ich tun?

Ist Ihr Cholesterinspiegel erhöht, wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen zunächst raten, Ihre Ernährung und Ihren Lebensstil umzustellen. Oft reicht dies aber nicht aus.

Wissen Sie, wie es um Ihre Cholesterinwerte steht?

Cholesterin spielt eine Hauptrolle in unserem Fettstoffwechsel. Sind die Werte dauerhaft zu hoch, spricht man von einer Fettstoffwechselstörung – und genau hier unterstützt Sie das TheraKey Onlineportal. Im TheraKey Fettstoffwechselstörung finden Sie alle Informationen rund um Cholesterin, Bewegung, Lebensstil und Therapie — kostenlos und verständlich aufbereitet.

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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihre persönlichen Cholesterinwerte und die für Sie geeignete Therapie.

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