TheraKey wird geladen...

Wabe_Mein_TheraKey_Einfarbig_CMYK
Zum Seiteninhalt springen Zur Navigation springen

Lebenserwartung mit COPD: Die Prognose verbessern

Zurück zu allen COPD-Artikeln

Das Wichtigste in Kürze: Die Lebenserwartung mit COPD hängt vom individuellen Verlauf der COPD-Erkrankung ab und kann deshalb nicht pauschal angegeben werden. Wichtig für den Krankheitsverlauf sind der Schweregrad der Erkrankung, das Alter und der Lebensstil. Wichtig ist: Es gibt Möglichkeiten, die Prognose durch gutes Selbstmanagement und eine passende Therapie zu verbessern.

COPD kann die Lebenserwartung vermindern – ob und inwieweit, das bestimmen Sie aber mit: Verschiedene Maßnahmen können die Prognose deutlich verbessern.

COPD – Lebenserwartung kann beeinflusst werden

COPD kann die Lebenserwartung im Durchschnitt um etwa fünf bis sieben Jahre verkürzen. Das ist jedoch nur ein Durchschnittswert.

Mit COPD sind Sie nicht machtlos, im Gegenteil: Sie können sowohl Ihre Lebenserwartung als auch Ihre Lebensqualität gezielt beeinflussen und verbessern. Zum Beispiel, indem Sie mit dem Rauchen aufhören, sich körperlich fit halten, regelmäßig Atemtechniken trainieren und sich gesund ernähren.

Welche Faktoren beeinflussen die COPD-Prognose?

COPD ist nicht gleich COPD. Die Krankheit hat sehr unterschiedliche Ausprägungen. Deswegen kann die Lebenserwartung mit COPD nicht pauschal vorausgesagt werden.

Diese Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung:

  • Schweregrad der Erkrankung
  • Alter
  • Lungenfunktion
  • Persönliches Verhalten im Alltag

Der Schweregrad richtet sich unter anderem nach den Beschwerden und der Lungenfunktion. Während einige Betroffene nur bei körperlicher Belastung Beschwerden haben, kommt es bei anderen häufiger zu akuten Verschlechterungen.

Den Schweregrad der COPD zu kennen, hilft Betroffenen, die passenden Maßnahmen für ihren Alltag zu finden. Auch für die Ärztin oder den Arzt ist das Wissen wichtig, um die Vielfalt an Beschwerden und ihre Auswirkungen zu verstehen – und eine geeignete Therapie zu finden.

Der Lungenfunktionstest hilft, die Lebenserwartung einzuschätzen

Die aussagekräftigste Untersuchung für den Verengungsgrad der Atemwege und die Einschränkung des Atemflusses ist der Lungenfunktionstest. Dieser heißt auch Spirometrie.

Dieser Test ist einfach durchzuführen und schmerzlos: Sie nehmen einen tiefen Atemzug und atmen über ein Mundstück (Spirometer) kräftig aus. Ihre Nase wird zuvor mit einer Nasenklemme verschlossen. Es wird unter anderem gemessen, wie viel Luft Sie innerhalb einer Sekunde ausstoßen können. Bei COPD ist dieser Wert oft deutlich niedriger als bei gesunden Menschen, weil COPD die Lungenfunktion beeinträchtigt. Zwischen Menschen mit COPD kann dieser Wert stark variieren.

Mit dem Lungenfunktionstest kann die Ärztin oder der Arzt den Schweregrad Ihrer COPD besser einschätzen. Das Ergebnis wird dem entsprechenden Schweregrad der COPD zugeordnet. Grundsätzlich gilt: Je besser die Werte, desto geringer der Schweregrad und desto geringer die Beeinträchtigung der Lebenserwartung.

Die Ärztin oder der Arzt kann aus dem Ergebnis aber keine genaue Lebenserwartung ableiten. Schließlich handelt es sich nur um Wahrscheinlichkeiten, individuell kann die COPD unterschiedlich verlaufen.

Wie lässt sich die Lebenserwartung bei COPD verbessern?

Schweregrad, Lungenfunktion und Lebensstil beeinflussen Ihre Lebenserwartung. Sie können diese jedoch mit konsequent umgesetzten Maßnahmen beeinflussen:

  • vor allem mit einem Rauchstopp,
  • Atemtechniken,
  • körperlicher Aktivität und
  • einer Anpassung der Ernährung.

Wenn Sie bei schlechteren Werten aktiv werden, können Sie diese manchmal auch wieder verbessern oder zumindest eine weitere Verschlechterung bremsen oder stoppen.

Ist COPD heilbar?

COPD ist leider nicht heilbar. Das bedeutet aber nicht, dass sich Ihr Zustand zwangsläufig verschlechtert. Wie sich die COPD entwickelt, können Sie teilweise selbst beeinflussen.

zum Seitenanfang